Webinare über acht unterschiedliche Pionierinnen und Pioniere
von Oktober 2025 bis Februar 2026
Auch wenn wir eine „Methode“ gut kennen und sie schon lange praktizieren, ist es
interessant die Geschichte unserer Pionierinnen zu entdecken oder wiederzuentdecken, und
uns mit unseren beruflichen Vorfahren zu verbinden. Das kann sowohl eine weitere und
tiefere Perspektive über unsere eigene Arbeit und ihre Wirkung eröffnen als auch
inspirieren, darüber ins Nachdenken zu kommen. Warum ist die Körperarbeit damals und
heute so aktuell um gesund und lebendig zu bleiben? Wie inspirieren mich meine
beruflichen Vorfahren?
Wir werden uns den Biografien dieser Frauen und Männer widmen und erfahren, wie sie
dazu kamen ihre Arbeitsweise zu entwickeln und welche Aspekte und Prinzipien ihnen
wichtig waren.
Dienstag 28. Oktober 2025 Gertrud Heller Falke mit Barbara Ocusono (CH)
Freitag 14. November 2025 Francois Delsarte mit Franck Waille (FR), zweisprachig FR/D
Dienstag 2. Dezember 2025 Lilly Ehrenfried mit Sylvie Fraquet (FR), zweisprachig FR/D 19h30
Dienstag 16. Dezember 2025 Charlotte Selver mit Stefan Läng (CH/USA)
Dienstag 13. Januar 2026 Emmi Pikler mit Sibylle Köhler
Dienstag 20. Januar 2026 Gerda Alexander mit Barbara Göger und Renate Riese
Dienstag 27. Januar 2026 Cornelis Veening mit Johanna Hardt und Margot Aßmann
Montag 2. Februar 2026 Marianne Fuchs mit Angela von Arnim
Teilnahmegebühr: EUR 100.- Alle Webinare werden aufgenommen. Die Aufnahmen stehen 2 Monate nach dem jeweiligen Webinar zur Verfügung.
Anmeldung: bei maud.guettler@gmail.com
Nach der Anmeldung erhalten Sie die Bankdaten für die Überweisung um die Anmeldung zu
vollständigen.
Jedes Webinar beginnt um 19.00 Uhr! Dauer: 90 Min. (außer am 2.12.2025 um 19.30 Uhr)
Alle Interessierten können an der Webinar-Reihe teilnehmen.
Gerne können sie den Flyer an Interessierte weiterleiten.

Reihe von 3 Webinaren zu Elsa Gindler im November 2025
Mittwoch, 5. November 2025 mit Maria Meindl um 19.00 Uhr
Dienstag, 11. November 2025 mit Marianne Haag um 19.00 Uhr
Montag, 17. November 2025 mit Ulfried Geuter um 19.00 Uhr
1. Mittwoch, 5. November 2025
Am Mittwoch, 5. November 2025 wird uns Maria Meindl über ihre Forschungsreise zu Elsa Gindler erzählen
Maria Meindl ist eine in Toronto lebende Autorin von Belletristik und Sachbüchern. Sie unterrichtet Feldenkrais und bietet eine Webinar-Reihe zur Geschichte der Heilpraktiken, Bewusstseinsbildung sowie Trainingsmethoden für Darsteller/Innen an. Seit 2005 leitet sie eine literarische Lesereihe namens „Draft“, in der Schriftsteller eingeladen werden, ihre aktuellen Werke einem interessierten Publikum vorzustellen. Weitere Informationen finden Sie auf ihrer Website: www.mariameindl.com
Maria hörte 2002 während ihrer Ausbildung zur Feldenkrais-Praktikerin zum ersten Mal von Elsa Gindler und ist seitdem von ihr fasziniert. In der mündlichen Verteidigung ihrer
Dissertation „Reading Elsa Gindler” (2022) leitete sie die Diskussion mit folgender Frage ein: „Wie kann man sieben Jahre lang ein Thema studieren und am Ende weniger wissen als zu Beginn?”
„Meine Forschungsreise erforderte es, dass ich Erwartungen, Prozesse und Paradigmen der Wissenschaft hinterfragte. Ich musste den Anspruch aufgeben, Gindler zu „erkunden”, als wäre ich eine Kolonistin, oder sie vor falschen Versionen ihrer Geschichte zu „retten”. Ich musste davon abkommen, ihr Vermächtnis als „Rohmaterial” zu betrachten, um mein eigenes Fachwissen aufzubauen.”
Thema des Abends
Maria wird in ihrem Vortrag einige Erfahrungen aus ihrer Forschung
und aktuelle Fragen vorstellen.
2. Dienstag, 11. November 2025
Am Dienstag, 11. November wird Elsa Gindler selbst zu Wort kommen durch Marianne Haag.
Marianne Haag:
Ich wurde 1950 in der Schweiz geboren und bin dort aufgewachsen. Nach verschiedenen Ausbildungen und praktischen Tätigkeiten arbeitete ich 18 Jahre, bis zu ihrem Tod, intensiv bei Sophie Ludwig, Berlin.
Sophie Ludwig war jahrzehntelang Mitarbeiterin von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby. 1980 gab sie das Buch „Jenseits von ́Begabt ́ und ́Unbegabt ́. Zweckmäßige Fragestellung, zweckmäßige Aufgabenstellung, Schlüssel für die Entfaltung des Menschen“ von Heinrich Jacoby heraus. Darin sind die Grundlagen des Arbeitens von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby ausführlich dargestellt.
1985 gründete sie die Heinrich Jacoby-Elsa Gindler-Stiftung, in der ich Kurse leite und an Veröffentlichungen aus dem Archiv arbeite. Sophie Ludwig hat mich autorisiert.
Thema des Abends:
Elsa Gindler soll selbst zu Wort kommen.
Nach kurzer Einführung lese ich aus ihrem Buch ´Sind wir erreichbar?´ Ausschnitte aus ihren Ferienarbeitsgemeinschaften 1958 – 1960.
Ich werde einiges erläutern und gern auf entstehende Frage eingehen.
Heinrich Jacoby, Elsa Gindler Stiftung: https://www.jgstiftung.de/
3. Montag, 17. November 2025
Am Montag, 17. November 2025 wird uns Ulfried Geuter über die Einflüsse von Elsa Gindler auf die Körperpsychotherapie erzählen.
Ulfried Geuter: Psychologischer Psychotherapeut,Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Psychoanalyse, Körperpsychotherapie; eigene Praxis in Berlin; seit 2000 in der psychotherapeucschen Weiterbildung tätig;
Lehrtherapeut, Lehranalycker, Supervisor und Dozent in der psychotherapeucschen Aus-, Fort- und Weiterbildung; 1995-2003 Lehre in Körperpsychotherapie als Privatdozent an der Freien Universität Berlin, 2010-2023 a.pl. Prof. für Körperpsychotherapie im Masterstudiengang Motologie und Psychomotorik der Universität Marburg; 2021 Dozent für Körperpsychotherapie im Masterprogramm Klinische Psychologie der Maltepe University Istanbul; Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Körperpsychotherapie; Mitherausgeber der Zeitschrift körper-tanz-bewegung
Thema des Abends:
Die Einflüsse von Elsa Gindler auf die Körperpsychotherapie.
https://www.ulfriedgeuter.de/
Uhrzeit: jeweils 19.00 – 20.30 Uhr
Ort: Zoom (online)
Preis: Preis EUR 40.- (für alle Webinare)
Frühbucherpreis EUR 30.- bis zum 30. September
Anmeldung: bei maud.guettler@gmail.com
Nach der Anmeldung erhalten Sie die Bankdaten für die Überweisung.
Jedes Webinar beginnt um 19.00 Uhr. Dauer: 90 Min.
Alle Webinare werden aufgenommen. Wer an einem Termin verhindert sein sollte, hat die Möglichkeit die Aufnahme nachträglich 6 Wochen lang nachzuschauen.
Alle Interessierten können an der Webinar-Reihe teilnehmen.
Gerne können Sie den Flyer an Interessierte weiterleiten.